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Montag, 13. April 2020

Gedankenbilder 06 : Ein Spaziergang zur Arbeit

Seid gegrüßt,

ich wünsche Euch Frohe Ostern.
Wie ich schon öfters geschrieben habe, gehe ich morgens eine Stunde zu Fuß zur Arbeit.
Für gewöhnlich ist es dann noch dunkel. Aber seit einiger Zeit laufen auch wir aus aktuellen Anlass auf Kurzarbeit, weswegen wir später aufmachen.
Daher gehe ich im Hellen zur Arbeit.


Und das ist ungewöhnlicher als sonst. Ich treffe keine Menschenseele und genieße die Ruhe vom nicht vorhanden Morgenverkehr (Nachtbusse). Es ist, als ob man durch eine leere Welt geht.


Der gute Otto, an dem ich auch morgens vorbei komme, hat auch seinen Schutz. Zuletzt hatte er einen Astronautenhelm auf. Möchte nicht wissen was der schon alles getragen hat.



Die Kunsthalle und im Hintergrund die Sparrenburg. Hier sitze ich im Park auf der Bank als ich das Foto mache. 


Ich liebe es die Sonne in meine Fotos zu integrieren. Und in letzter Zeit treffe ich sie immer häufiger.



Letzten Endes mache ich mir morgens immer so meine Gedanken was in der Welt los ist und versuche positiv zu denken. Das fällt mir nicht immer leicht. Aber wenn man etwas hat woran man glaubt, dann hilft es.
Und wenn ich Menschen in dieser Zeit zum Lächeln bringe tut das umso mehr gut. Und das ist mir in den letzten 2 Tagen öfter gelungen als ich dachte.

Passt weiter auf Euch auf und bleibt gesund.
Euer
Olli



Dienstag, 24. März 2020

Gedankenbilder 05: Corona und ich

Seid gegrüßt,

ein Virus bestimmt den Ablauf der Welt.
Irgendwo ist es erschreckend wie schnell sich der Corona Virus ausgebreitet hat.
Kein Tag ohne neue Schreckensmeldungen, wie die Todeszahlen aber mittlerweile auch gute Nachrichten, wie viele Corona schon überstanden haben.


 Nun, in meinen Beruf bin ich auf persönliche Sicherheit und auch auf die Sicherheit anderer angewiesen. Ich bin Bahnhofsbuchhändler und unser Geschäft gehört zu den wenigen, die weiter auf haben dürfen. Ich habe tagtäglich mit den unterschiedlichsten Menschen zu tun.

Handschuhe und Desinfektionsmittel sind daher Pflicht für mich. Selbst wenn ich um 3 Uhr nachts aufstehe und 1 Stunde zur Arbeit gehe, habe ich Handschuhe, in diesen Fall normale Wollhandschuhe gegen die Kälte, an. Ich gehe kein Risiko ein. 
Wenn ich, wie hier im Bus, auf den Nachhauseweg bin, ziehe ich die Handschuhe auch erst zuhause aus. Ich möchte gesund bleiben, nicht nur für mich, sondern auch für unsere Kunden.


Mein größter Respekt gebührt all den Verkäufer/innen in den Supermärkten, die unermüdlich dafür sorgen das die Versorgung gesichert ist, den gesamten Personal von Krankenhäusern und anderen Einrichtungen, die alles geben um das Virus einzudämmen und für die betroffenen Menschen da zu sein und den öffentlichen Helfern wie Polizei, Feuerwehr und Anderen, die ihr möglichstes geben, damit wir uns trotz der Situation sicherer fühlen.


Heute sagte eine Kundin zu mir: "Sie sind immer so nett, als ob sie nichts erschüttern könnte."
Für mich ist es wichtig, mich nicht in Panik zu versetzen und auf der Arbeit so weiter zu machen wie bisher. Freundlich, optimistisch und hilfsbereit. Um den Menschen ein Lächeln zu zeigen.
Aber auch um aufzumuntern. Wie der unsichere Senior, der sich einfach nur seine Fernsehzeitung und 2 Eisenbahn Magazine (Sein Hobby) kaufen und wieder nach Hause möchte. Der von einen Jugendlichen beschimpft wurde, er solle doch zu Hause bleiben und andere nicht gefährden, gerade als "Alter". Bei so etwas schreite ich ein. Nicht jeder Senior hat eine Familie, die ihm die Sachen holt, nicht jeder der älteren Generation hat Internet um das Programm aufzurufen. Viele in dem Alter sind alleine. Das habe ich dem Jungen schnell (auf meine Art) klar gemacht und er war sehr schnell weg. 
Der Senior, den ich schon seit 19 Jahren kenne, lächelte und bedankte sich, aber für mich war es Selbstverständlich. Im Übrigen trug er Gummihandschuhe und hatte auch einen Desinfektions Sprüher parat. Er passt auf sich auf und ich weiß, ich werde ihn noch viele Jahre begrüßen dürfen.


Für mich ist heute ein weiterer Tag vergangen und ich freue mich auf Morgen. Noch einmal arbeiten und dann 2 Tage frei. Mit ein bischen Glück bekomme ich morgen, wie jedes Jahr um diese Zeit, meine neue HAWAII FIVE O BluRay Staffel, worauf ich mich sehr freue und genieße meine 2 Tage, auch um mal Frühjahrsputz zu machen.
Am Samstag geht es dann um 3 Uhr aus den Bett und dann 1 Stunde zu Fuß zur Arbeit.
Für mich ein normaler Tag.
Und Corona? Nein, wir Beide werden kein Paar, solange ich es verhindern kann.

Euch, meine lieben Leser, wünsche ich nur das Beste und bleibt gesund.

Euer
Olli

Sonntag, 29. Dezember 2019

Gedankenbilder 03: Das Jahr des angeschlagenen Wyverns

Hallo meine Lieben,

wieder neigt sich ein Jahr dem ende entgegen und es war ein ereignisreiches Jahr, denn es ist viel in der Welt passiert, so auch bei mir.
Wo fange ich am besten an.

Am Besten mit dem Schlechten. In einen Satz.
Meine Arbeit hat mich wieder total verschlungen und alle meine gesetzten Ziele zunichte gemacht.

Nun, ich habe angefangen das zu ändern und die ersten Weichen gestellt. 2020 wird das Jahr wo ich das nicht mehr zulassen werde. Meine Grenzen wurden dieses Jahr erreicht. Mehr als einmal und genug ist genug. Und damit genug zu dem Thema.


(Gekauft auf der Comic Con in Wien, weil es
wohl zu mir passt. Der Wyvern (Drache) an der Schreibmaschine)
:-) :-) :-)

Damit zu etwas Guten. 
Ich habe es geschafft, dieses Jahr zum Schreiben zurück zu kehren.
Neben einigen Kurzgeschichten habe ich das erste Mal seit langen eine große Geschichte geschrieben. Diese Geschichte ist für eine Person, welche mir sehr wichtig ist und ich noch nicht den Mut gefunden habe, es abzuschicken..... ein Abschied...



(Familientreffen auf der Comic Con in Wien)
XD XD XD


Vor fast einen Jahr habe ich Gedankenbilder 02 gepostet. Da habe ich Euch von einen Projekt namens VALLEY erzählt. Ich habe einen Blog kreiert und angefangen die Anfänge zu setzen, da ich die Geschichte unglaublich gut finde. Wer auf der Seite war, wird bemerkt haben, das sich dort (scheinbar) nichts getan hat. Das ist richtig, aber auch nicht. Ich habe im Blog nichts gemacht, aber VALLEY mehrfach durchgespielt um jeden Storyschnipsel zu finden und mir ein Gesamtbild davon zu machen. Am 1 Januar, also in 2 Tagen lege ich los. Link folgt nochmal, für jene, die Interesse haben einer spannenden Geschichte zu folgen, die mit Screenshots begleitet wird.

(Kleiner Schnappschuß (kein Scherz, war nicht geplant) im Zug nach Paderborn)

Ich war dieses Jahr dann doch viel unterwegs. Wien, Föhr, Wiesbaden, Paderborn, Brühl.
Und jedes Mal tat es mir sehr gut wegzukommen.
Weg von Bielefeld oder besser weg von meiner Arbeit. 
Danke an meine lieben Freunde, die ich an all diesen Orten getroffen habe.
Danke für die schöne Zeit. 

(Brühl, Phantasialand)

Was mir auch sehr gut getan hat, war lesen. Viel lesen. 
Letztes Jahr habe ich meine 61 Bände Reihe BATTLETECH (1988-2005) aus dem Keller geholt und sie wieder angefangen zu lesen. Für mich irgendwie das Game of Thrones im 4 Jahrtausend.
Sehr spannend geschrieben, ich liebe es darin abzutauchen.

( Egal wo ich war, BATTLETECH war dabei)

PC Spiele haben mir ebenfalls sehr gut getan und geholfen abzuschalten, wenn es mal wieder zuviel war. Dabei kann ich immer gut entspannen. World of Warcraft hatte dieses Jahr aber das Nachsehen, das habe ich pausiert und es tat gut. Mein liebsten Spiele waren mir immer noch VALLEY und die beiden TRUCK SIMULATOR Spiele,  Spiele in die ich gerne eintauche.


(European Truck Simulator
natürlich mit Wyvern Lackierung.)

Ich möchte mich an dieser Stelle auch ganz stark bei vielen Freunden und Familie bedanken.
Es gibt so vieles was ich letztes und dieses Jahr gelernt habe. Eigentlich habe ich es nicht verdient, 
das ihr so zu mir steht, nachdem meine Arbeit so vieles zunichte gemacht hat, aber ich danke Euch, für Euer Vertrauen. Es ist schön, das es Euch gibt.
Danke.

(Und natürlich Valley, das Spiel zu
meinen Schreibprojekt)

Ich habe mir viel vorgenommen und dieses Mal werde ich den Willen haben es umzusetzen.
Erste Schritte dahin habe ich unternommen, gerade auch weil ich ein Mensch der Symbolik bin.
Nächstes Jahr werde ich meinen inneren Schweinehund schlagen.

(Filmszene Real Steel)

Das erste Mal seit nunmehr 5 Jahren habe ich Sylvester/Neujahr frei und habe sogleich eine Woche Urlaub dran gehangen. Und wenn alles gut geht, werde ich zum Jahreswechsel Mitternacht am Strand von Föhr sitzen und das neue Jahr betreten.
Seelisch wird es ein schicksalhaftes Jahr, weil sich etwas jährt, was mir sehr nahe geht, aber ich werde es zu MEINEN Jahr machen und die Fehler dieses Jahres hinter mir lassen.

(Meine liebste Föhr Aufnahme. Ein glücklicher Moment.)

Ich danke Euch, liebe Leser/innen, das Ihr mich in diesen Jahr so oft besucht habt. Das hat mich doch ziemlich gerührt, wollte den Klickzahlen der Posts gar nicht glauben.
Ganz, ganz lieben Dank.
Ich werde mich nächstes Jahr für Euer Vertrauen revanchieren. 
Versprochen.

Ich wünsche Euch einen
schönen Abend
und danke für Euren Besuch.

Euer
Olli


Montag, 21. Januar 2019

Gedankenbilder 02: Der Weg durch ein Tal

Hallo meine Lieben,

ich hoffe ihr habt die ersten Wochen des Jahres gut überstanden.
Meine ersten Wochen waren nicht sehr angenehm aber was soll es. Das Leben ist kein goldener Drachenhort.

Wie ich in meinen letzten Posts erwähnt habe, bin ich wieder am Schreiben.
Der erste Schritt war es passende Musik zu finden.
Und da bin ich schnell fündig geworden. Für die von Euch, die es noch nicht wissen, ich kann nur schreiben, wenn ich Kopfhörer auf und Musik habe.
Musik ist ein wichtiger Bestandteil der sich auch auf meine Geschichten auswirkt.
Ich habe 4 Projekte, die ich dieses Jahr schaffen möchte. Meine Arbeitstitel sind VALLEY, ARISE, TYLOM und FURLBACHTAL.
Derzeitig schreibe ich an TYLOM und VALLEY. Dazu nehme ich mir immer 1-2 Stunden am Tag.

Aber dazu berichte ich Euch nach und nach.
Heute macht VALLEY den Anfang.



Nun, was ist VALLEY?
Valley ist ein Spiel.
Der Zufall wollte es, das ich es letztes Jahr auf meinen Spiele Account gefunden habe.
Ich weiß nicht wann ich es gekauft habe, vermutlich bei der Sommeraktion, jedenfalls ging es mir zu der Zeit nicht besonders, Ihr wisst schon, die Stressphase.
Ich brauchte was zum ablenken, also habe ich mich für VALLEY entschieden.
Und die Wahl war gut.


VALLEY entpuppte sich als ein außergewöhnliches Spiel mit einer unheimlich schönen Optik und einer einzigartigen Atmosphäre. Und was das Wichtigste ist, einer unglaublich spannenden Geschichte, die dazu führt das man das Genre der Geschichte nicht einordnen kann.
Kurz erklärt spielt VALLEY in der heutigen Zeit, wo man auf ein Geheimnis der Vergangenheit in einen versteckten Tal stößt, gepaart mit leichten Fantasy und Science Fiction Elementen.
Jedenfalls hat mich das Spiel, das über mehrere Etappen geht sofort in den Bann gezogen und ich erinnere mich, das ich das Spiel im Zug auf den Weg zu meinen Geburtstags Föhr Urlaub durchgespielt habe und so gefesselt war, das ich erstmal bei der Fahrschein Kontrolle zusammen gezuckt bin.


Nach den Durchspielen konnte man in alle Etappen des Spieles zurück kehren und auch die letzten Geheimnisse erkunden.
Auf jeden Fall habe ich mir vorgenommen das Spiel als Geschichte nieder zu schreiben, ganz einfach weil es mich fasziniert. Das schicke ich dann an BLUE ISLE STUDIOS, die das Spiel erschaffen haben als ein kleines Dankeschön.
Ich habe, nicht nur Rechte bedingt, nicht vor das an einen Verlag zu geben. Keine Angst. Ich schreibe es für mich und ich überlege es hier auch zu bringen. Die Herausforderung ist es, das in Deutsch und Englisch zu schreiben. 


Aber ich habe kein Zeitdruck und das Ganze läuft neben meinen anderen Projekten.
Lasst Euch einfach überraschen.
Jedenfalls tut es gut wieder zu schreiben.
Das ist auch meinen neuen Laptop zu danken, das auch eine beleuchtete Tastatur hat, da ich gerne Abends schreibe, ist das natürlich sehr praktisch.


Alle Fotos sind Screenshots die ich gemacht habe.
Klickt darauf und ihr habt sie größer
und schöner.

Und damit verabschiede ich mich für heute.
Danke fürs Lesen.

Ich wünsche Euch was.
Euer
Olli









Sonntag, 4. Februar 2018

Gedankenbilder 01: Von Freuden und Bürden

Hallo meine Lieben,

die letzten Beiträge waren alles Urlaubsbeiträge, aber für dieses Jahr 
habe ich mir mehr als das vorgenommen.
Dies ist der Anfang.
Eine neue Kategorie, bei der ich Euch ein wenig an meinen Leben teilnehmen lasse.
Untermalen möchte ich das mit Screenshots aus Spielen,
die meine Gedanken ein wenig unterstreichen.



Letztes Jahr war für mich sehr heftig. Als Sylvester erreicht war stand ich nach Schließung im Laden und sah mich um. An den Tag waren es noch 16 Tage bis zu meinen 16 Jahr in diesen Beruf.
Ich erinnerte mich noch genau an meinen ersten Tag, als es noch ein Übergangscontainer vor einen baufälligen Bahnhof war. Ich war der Neue. Einfach der Neue.
Jetzt, 16 Jahre später bin ich der Dienstälteste und umgeben von Neuen, wie ich einer war.
Die 16 Jahre waren nicht leicht und da möchte ich auch nicht weiter drauf eingehen, aber jetzt bin ich in der Position auf die ich damals geblickt habe.
Ich weiß, ich bin nicht leicht. Ich weiß ich kann grimmig sein, aber ich bin fair.
Ich möchte nicht so sein, wie die die jahrelang vor mir war.
Und man gibt mir das Gefühl das ich es richtig mache.


16 Jahre.
16 Jahre die aber einen Preis hatten. Einen großen Preis.
Mein Privatleben. 
Nicht selten stehe ich alleine irgendwo während eines Spazierganges und gehe meinen Gedankengängen nach.
All die Jahre habe ich mich vollkommen auf meinen Beruf konzentriert und dabei nicht sehr oft an mich gedacht. Ich habe liebe Freunde, wenige, aber ich habe lieber wenig echte Freunde als viele falsche Freunde. Freunde die mich immer wieder zum Lächeln bringen, über sehr viele Jahre.
Sei es leibhaftig, oder online oder über Briefkontakt.
Allerdings habe ich mich letztes Jahr bei vielen nicht gemeldet, etwas was ich nach und nach jetzt nachhole. Die Zeit raste so schnell über die 12 Monate hinweg und wurde von meinen Job vollkommen verschlungen. Viele Blöcke und Überstunden aufgrund von Kranken und Unterbesetzung hatten mich ziemlich an meine Grenzen gebracht.


Ich fühlte mich so klein, vor etwas Großen 
was mich zu erdrücken drohte.
Etwas was ich nicht mehr zulassen wollte.
Also habe ich gleich zu Jahresanfang Urlaub in Wien gemacht
und liebe Freunde besucht.
Einer langjährigen und mir wichtigen Freundin schrieb ich einen langen Brief
und einen guten Freund eine lange Mail.
Die Spaziergänge gaben mir viel Zeit zum Nachdenken und Pläne fassen.
Meine Erkenntnis war, ja ich bin einsam, aber nicht alleine.
Meine kommenden Pläne, die offenbare ich Euch nach und nach.
Für heute verabschiede ich mich, es ist schon spät.

Ich möchte meinen Lieben Freunden da draußen für Alles danken,
dafür das Ihr immer noch da seid und Verständnis habt. Danken, das es Euch gibt.
Dieses Jahr werde ich vieles besser machen und der Anfang ist getan.

Danke!

Danke auch an Euch liebe Leser, denn dieser Blog bedeutet mir mehr 
als es den Anschein hat. Ihr wisst schon, lange Pausen und so.
Aber nun geht es wieder voran, auch dank Euch.

Danke!


Bis bald,
Euer Olli


PS: Die heutigen Bilder entstammen dem Spiel World of Warcraft.

Jahresabschluß 2025

 Meine lieben Leserinnen, meine lieben Leser, ich möchte mich bei Euch für die jahrelange Treue bedanken. Auch wenn es hier hin und wieder s...