Dienstag, 24. März 2020

Gedankenbilder 05: Corona und ich

Seid gegrüßt,

ein Virus bestimmt den Ablauf der Welt.
Irgendwo ist es erschreckend wie schnell sich der Corona Virus ausgebreitet hat.
Kein Tag ohne neue Schreckensmeldungen, wie die Todeszahlen aber mittlerweile auch gute Nachrichten, wie viele Corona schon überstanden haben.


 Nun, in meinen Beruf bin ich auf persönliche Sicherheit und auch auf die Sicherheit anderer angewiesen. Ich bin Bahnhofsbuchhändler und unser Geschäft gehört zu den wenigen, die weiter auf haben dürfen. Ich habe tagtäglich mit den unterschiedlichsten Menschen zu tun.

Handschuhe und Desinfektionsmittel sind daher Pflicht für mich. Selbst wenn ich um 3 Uhr nachts aufstehe und 1 Stunde zur Arbeit gehe, habe ich Handschuhe, in diesen Fall normale Wollhandschuhe gegen die Kälte, an. Ich gehe kein Risiko ein. 
Wenn ich, wie hier im Bus, auf den Nachhauseweg bin, ziehe ich die Handschuhe auch erst zuhause aus. Ich möchte gesund bleiben, nicht nur für mich, sondern auch für unsere Kunden.


Mein größter Respekt gebührt all den Verkäufer/innen in den Supermärkten, die unermüdlich dafür sorgen das die Versorgung gesichert ist, den gesamten Personal von Krankenhäusern und anderen Einrichtungen, die alles geben um das Virus einzudämmen und für die betroffenen Menschen da zu sein und den öffentlichen Helfern wie Polizei, Feuerwehr und Anderen, die ihr möglichstes geben, damit wir uns trotz der Situation sicherer fühlen.


Heute sagte eine Kundin zu mir: "Sie sind immer so nett, als ob sie nichts erschüttern könnte."
Für mich ist es wichtig, mich nicht in Panik zu versetzen und auf der Arbeit so weiter zu machen wie bisher. Freundlich, optimistisch und hilfsbereit. Um den Menschen ein Lächeln zu zeigen.
Aber auch um aufzumuntern. Wie der unsichere Senior, der sich einfach nur seine Fernsehzeitung und 2 Eisenbahn Magazine (Sein Hobby) kaufen und wieder nach Hause möchte. Der von einen Jugendlichen beschimpft wurde, er solle doch zu Hause bleiben und andere nicht gefährden, gerade als "Alter". Bei so etwas schreite ich ein. Nicht jeder Senior hat eine Familie, die ihm die Sachen holt, nicht jeder der älteren Generation hat Internet um das Programm aufzurufen. Viele in dem Alter sind alleine. Das habe ich dem Jungen schnell (auf meine Art) klar gemacht und er war sehr schnell weg. 
Der Senior, den ich schon seit 19 Jahren kenne, lächelte und bedankte sich, aber für mich war es Selbstverständlich. Im Übrigen trug er Gummihandschuhe und hatte auch einen Desinfektions Sprüher parat. Er passt auf sich auf und ich weiß, ich werde ihn noch viele Jahre begrüßen dürfen.


Für mich ist heute ein weiterer Tag vergangen und ich freue mich auf Morgen. Noch einmal arbeiten und dann 2 Tage frei. Mit ein bischen Glück bekomme ich morgen, wie jedes Jahr um diese Zeit, meine neue HAWAII FIVE O BluRay Staffel, worauf ich mich sehr freue und genieße meine 2 Tage, auch um mal Frühjahrsputz zu machen.
Am Samstag geht es dann um 3 Uhr aus den Bett und dann 1 Stunde zu Fuß zur Arbeit.
Für mich ein normaler Tag.
Und Corona? Nein, wir Beide werden kein Paar, solange ich es verhindern kann.

Euch, meine lieben Leser, wünsche ich nur das Beste und bleibt gesund.

Euer
Olli

Sonntag, 22. März 2020

Story Friday 12

Seid gegrüßt,

ausgegebenen Anlass noch einmal 2 Tage verspätet.
Verzeiht.

Dies, liebe Dani ist für dich und damit Du Spaß dran hast, habe ich Tim gleich mit eingefügt.
Ich hoffe, es gefällt Dir/Euch. :-)

Für Dani:

Puschel
Torwart
Schlagzeug



 Shopping



"Boah ne. Nein! Vergiss es!" Dani sah Tim protestierend an.

"Dani, es ist für den Urlaub." versuchte Tim sie zu überzeugen.

"Aber das sieht doof aus. Schau Dir doch mal die Farben an." seufzte Dani.

"Aber es ist der einzige Badeanzug in Deiner Größe. Wenn du also baden gehen möchtest, dann bleibt dir keine andere Wahl." Tim hielt den 9 (!) farbigen Badeanzug hoch.

"Gibt es denn keine andere Möglichkeit?" brummelte Dani.

"Doch klar gibt es die." nickte Tim.

"Echt?" Dani schöpfte Hoffnung.

"Ja. Ich nehm die Gardine aus deinen Wohnzimmer, schneide sie auseinander, nähe sie zusammen, schere noch PUSCHEL das Schaf, kombiniere es und et voila, dein Badeanzug." grinste Tim.

"Neeeeeee. Das ist gemein, du machst dich über mich lustig. Nicht Puschel!" schmollte Dani.

"So schlimm ist der Badeanzug nun wirklich nicht. Na komm." munterte Tim sie auf.

"Also gut, aber nur wenn wir uns hier noch ein wenig umschauen. Vielleicht finde ich ja noch was Anderes?" Dani sah Tim mit festen Blick an.

"Gut. Also sehen wir uns noch ein wenig um." nickte Tim.

"Klasse!" Dani ging los.


Tim schaute ihr nach, schüttelte den Kopf und ging hinterher.

Dani durchstöberte die Schuhabteilung und Tim folgte ihr.

"Schau mal." Sie hielt Tim ein paar rosa Pumps hin.

"Für den Urlaub ungeeignet. Damit kommst du keinen Leuchtturm hoch." schmunzelte Tim.

"Woher willst du das denn wissen, hä? Vielleicht gehen wir ja tanzen." brummelte Dani.

"Tanzen? Du und tanzen? Damit?" Tim hob eine Augenbraue.

"Naja, gut." gab Dani nach und stellte die Pumps zurück.

"Ey." kam es hinter Dani.


Tim drehte sich um und schaute einen kaugummikauenden Mann an.

"Siehst ainsam aus. Wolln wa nen Kaffee trinken gehn. Ich zaig dir dann maine Marken auffm Videoscreen." sagte der Typ in den blauen Jeans, karierten Hemd und weißen Socken.

Dani hob eine Augenbraue.

"Klar, ich bin mir sicher die kleben in deiner Visage richtig gut, wenn ich sie mit meinen Absätzen drauf befördere und zwar so kräftig das kein TORWART dich halten kann, Verehrtester! Oder noch besser. Ich habe zuhause noch SCHLAGZEUG aber keine Trommel, vielleicht kannst du ja deinen hohlen Schädel hinhalten, damit ich darauf üben kann." gab Dani eiskalt zurück und trat einmal mit ihren Schuh auf um ihn zu präsentieren, welche Absätze ihn erwarten würden.


"Wieso biste so mies zu mir. Bin doch freundlich, Süße." sprachs und kaute weiter.

"Gib es hierrr ein Prrroblem?" fragte jemand und beide drehten sich in die Richtung.

Tim stand neben einen jungen Sicherheitsmann, der mit seinen markanten Akzent auf sich aufmerksam machte.

"Dieser Herr wollte gerade gehen!" gab Dani mit eiskalter Stimme zu verstehen.


Unsicher ging der einen Schritt zurück, hob die Hände, schaute den Sicherheitsmann an und sagte: "Nein, nein. Alles in Ordnung." Mit diesen Worten eilte er davon.

"Danke." sagte Dani zum Sicherheitsmann.

"Den Typen habe ich in der Damenwäscheabteilung gefunden." grinste Tim und der Sicherheitsmann und Dani schauten Tim an.

"Was denn? Ist doch so!" gab Tim zurück.

"Nunja, so ganz unrrrecht hat sie nicht. Mein Berrruf ist es überrrall prrräsent zu sein um Notfalls helfen zu können." erklärte er.

"Sie müssen sich nicht rechtfertigen. Wie sie schon sagten, es ist ihr Beruf." nickte Tim.

"Tim, ich habe mich entscheiden was ich noch mitnehmen möchte." lächelte Dani.

"So? Was denn?" fragte Tim.

"Den hier!" Dani hakte sich bei dem Sicherheitsmann ein. "Der ist so süß und hört sich an wie der gestiefelte Kater aus Shrek."

"Was?" fragte er.


Tim lachte. Ja Dani hatte schon recht.

"Nein, Dani. Den können wir nicht behalten. Auch wenn er süß ist, wir müssten ihn füttern und ein Platz zum Schlafen braucht er auch." erklärte Tim.

"Was?" Unsicher schaute der Mann beide an.

"Oh Tim, komm schon. Der kann auf den Teppich vor dem Bett schlafen und außerdem ist er so süß. Du darfst ihn dann auch mal haben." Dani zwinkerte Tim an.

"Sagen sie mal, können sie kochen, Fenster putzen und Staub wischen?" Tim sah den Sicherheitsmann ernst an.

"Was... nein, ich meine ja. Ich.... ich muss weiterrr arrrbeiten. Auf wiederrrsehen!" Der Mann eilte davon.


"Oh Tim, jetzt hast du ihn vertrieben." schmollte Dani.

Tim und Dani sahen sich an und einen Moment später brachen sie in Gelächter aus.

"Die Lila Pumps?" fragte Dani.

"Ja." nickte Tim. „Nimm sie und lass uns zur Kasse gehen."

"Super!" Dani holte die Schuhe.

Als sie bezahlt hatten und die Rolltreppe nach unten fuhren, schaute der Sicherheitsmann ihnen erleichtert nach.


"Himmel, was fürrr ein Tag. Fast hätten sie mich enttarrrnt. Woherrr wussten sie das bloß? Meine Mamacita hatte mich doch gelehrrrt vorrrsichtig zu sein. Egal. Ich muss Humpty dumpty finden. Und dann zurrrück zum Esel und zu Shrrrek." Er eilte davon und da wo er zuvor noch stand, lagen ein paar Katzenhaare.

Ende
22.03.2020

Ich wünsche Euch allen einen guten Start in die neue Woche.
Euer
Olli

Sonntag, 15. März 2020

Story Friday 11

Seid gegrüßt,

zuerst ein großes Sorry, das der Story Friday heute auf den Sonntag kommt.
Mir ging es die letzten Tage nicht so gut, daher hat es sich verschoben.
Ausdiesen Grund habe ich auch die Geschichte, für die liebe Dany verschoben, die kommenden Freitag kommt. Bitte verzeih.
Heute präsentiere ich Euch eine ältere 3 Wort Geschichte.

Für Diana.

Hängematte
Latzhose
Dachterasse




Moment



Langsam öffnen sich die Augen. Langsam gewöhnen sie sich wieder an das Licht des Tages. Ein sanfter Wind umschmeichelt das Gesicht und spielt mit den Haaren und den Seidenschal der um den Hals geschmiegt ist. 


Die letzten Sonnenstrahlen des Tages berühren die Haut und es fühlt sich fast schon kitzelig an. Die Hand erhebt sich und die Fingerspitzen berühren die rechte Wange und streichen darüber.


Das Gesicht lächelt, genießt, entspannt und nimmt jeden der Sonnenstrahlen auf. Ein Vogel schaut sie an und bewegt dabei schon fast fragend aber neugierig das kleine Köpfchen. 


Die Blicke treffen sich und für einen Moment scheint die Zeit still zu stehen und fast schon wie in Zeitlupe schwebt ein kleines Blatt zwischen den Blicken hindurch und die darauf reflektierenden Sonnenstrahlen verleihen der Oberfläche einen fast schon überirdischen Glanz.


Der Vogel piept und breitet seine Flügel aus und mit einen kleinen Satz hebt er ab, fliegt davon.

Der Kopf hebt, sich schaut den Vogel nach. Für einen Moment erblicken die Augen den Vogel noch, dann scheint er in der langsam untergehenden Sonne zu verschwinden. 


Müde aber glücklich strecken sich die Arme und die Müdigkeit verlässt den Körper der sich langsam von der HÄNGEMNATTE erhebt. Die Dämmerung beginnt sich über die DACHTERASSE zu erstrecken und taucht das Tauch in ein wunderschönes Abendrot. Sie breitet ihre Arme aus und atmet tief durch, schließt erneut die Augen, lässt die Magie des Augenblicks auf sie wirken.  Ein Moment voller Glück und Freiheit. Voller Stille und auch Geborgenheit.

Sich zu fühlen wie in einen Paradies. Sie öffnet wieder ihre Augen und dreht sich um.


"Diana. Träumst Du schon wieder?" In der einen Hand einen Pinsel und in der anderen Hand einen Farbtopf haltend. "Na wenigstens hast Du die LATZHOSE schon an. Na los, die Küche streicht sich nicht von selber." Sanft schiebt ihre Freundin sie in die Küche.



Ende



15.09.2013





Ich wünsche Euch noch einen 
schönen Sonntag.

Euer
Olli


 

Freitag, 6. März 2020

Story Friday 10

Seid gegrüßt,

heute die verschobene Geschichte für den lieben Freund, dem es wieder besser geht.
Als ich damals anfing meine ersten Kurzgeschichten zu schreiben, sagte mir mein Lehrer, dass manche einen offenen Anfang und ein offenes Ende haben sollten, als ob sie irgendwo aus einen größeren Ganzen kommen würden, das habe ich mir gemerkt.
Und so entstand diese kleine Geschichte.

Für Tim

DIMENSIONSTOR
LIEBE
MAGIE



Zwischen 2 Welten


Er rennt und rennt. Sein Leben ist alles, was er in diesem Moment besitzt. Hinter ihm ist Hundegebell. Schüsse durchdringen die Nacht. Schatten zeichnen sich im Mondschein an den Wänden ab. Sie wollen ES zurück. Doch er kann nicht.

Damit können sie die Vergangenheit zerstören. ES ist zu gefährlich.

Atemlos rennt er weiter. Seine Lunge ist wild am Pochen. Er rennt um die nächste Ecke. Sackgasse!!!

Er sitzt in der Falle. Das Hundegebell kommt immer näher. Nun bleibt ihm keine Wahl.

Er holt eine kleine Schatulle aus seiner linken Tasche. Langsam hebt er den Deckel, als etwas Leuchtendes herausschießt und ihn blitzschnell umgibt. Vor lauter Schmerz brüllt er auf. Er schreit seinen Schmerz hinaus.

Nach einer kurzen Weile endet der Schmerz und er verliert das Bewusstsein.



Als er seine Augen wieder öffnet, weiß er nicht wie lange er nun bewusstlos war. Doch eines weiß er. Er lebt!

Ein kalter Lappen befindet sich auf seiner Stirn. Und es ist hell! Überrascht versucht er, sich aufzurichten. Doch es ist mit Schmerz verbunden.

Der Raum, in dem er sich befindet, ist klein. Er erkennt einen Tisch und einen Stuhl. Auf dem Stuhl sitzt jemand und schläft mit dem Oberkörper auf den Tisch gelehnt. Er schaut sich die Person an. Eine junge Frau, aber so schön.

Sie trägt ein weißes Kleid und einen rosafarbenen Gürtel um die Hüften. Mühsam versucht er aufzustehen. Es gelingt ihm und er hinkt zum Fenster.

Was er da sieht ist etwas, worauf er nicht gefasst ist. Einen wunderbaren und grünen Wald.

Vereinzelt sieht er Tiere. Strahlender Sonnenschein bedeckt das Land. Nicht ein Hauch von Zerstörung ist zu sehen.

Er geht zu der jungen Frau hin und berührt ihr Kleid. Es gibt nun keinen Zweifel mehr. Er ist im Himmel und dies ist ein Engel. So viel Schönheit lässt sich nicht täuschen. Also ist er doch tot!

Seine Hand gleitet über ihre Wange. Sie ist so sanft und geschmeidig. Da öffnet sie die Augen. Ihre Blicke treffen sich und er ist fasziniert von dem fast überirdischen Glanz, der von ihren Augen ausgeht.

Er geht einen Schritt zurück. Sie steht auf. Ein Lächeln umspielt ihre Lippen.

„Es ist schön, dass sie wach sind. Wie fühlen sie sich?“ fragt sie sanft.

„Mir ist noch ein bisschen mulmig, ansonsten geht es. Danke für ihre Hilfe, Fräulein...“

„Nennen sie mich Melanie.“

„Ein schöner Name für einen Engel.“

„Wie meinen sie?“

„Ich bin doch im Himmel und sie sind ein Engel, oder nicht?“

„Nein. Sie sind nicht im Himmel. Ich bin auch kein Engel. Wie kommen sie auf diese Idee?“

„Weil hier alles so heile und ohne jegliche Zerstörung ist. Ich komme aus einer Welt voller Elend und Zerstörung. Dort gibt es kein Licht, nur Nacht und Dunkelheit. Keine Freiheit... nur Qual. Ich kenne dieses hier nicht.“

„Das ist schlimm.“ Melanie senkt den Kopf.

Die Tage vergehen und er genest von seinen Schmerzen. Tage, in denen sich beide viel voneinander erzählen und sie sich schätzen lernen. Tage, die eine Erinnerung unzerstörbar machen, eine MAGIE wie er sie nie zu träumen gewagt hat. Bis zu jenem Tag.

Er steht in dem kleinen Wohnzimmer ihres Hauses. Sein Blick geht aus dem Fenster. Längst hat er sich darüber Gedanken gemacht, ob er bei ihr bleibt. Und die Wahl fällt ihm nicht sehr schwer. Die Dunkelheit seiner Welt oder das Licht und die Wärme dieser Frau.

Melanie betritt den Raum. Sie hat eine Zeitung in der Hand. Diese legt sie auf den Tisch. Dann geht sie auf ihn zu und nimmt seine Hände, als ob sie ahnt was er ihr sagen möchte.

Doch das bedarf keiner Worte und so liegen sich beide in den Armen. Sie drücken sich fest aneinander. Keiner möchte den Anderen loslassen.

So kommt es zum ersten Kuss zwischen ihnen. Das erste Mal das er seit einer langen dunklen Zeit etwas spürt was er nicht kennt. LIEBE!

Dabei geht sein Blick zum Tisch auf die Zeitung.

Als sie sich voneinander lösen steht blankes Entsetzen in seinen Augen.



Mitten in der Nacht steht er von seinem Bett auf und geht in ihr Schlafzimmer. Er haucht ihr einen Kuss auf die Wange und bewundert ihre Schönheit noch einmal. Dann verlässt er das Haus und holt eine kleine Schatulle aus der Tasche.

Das Datum der Zeitung hat ihm gezeigt, dass er sich geirrt hat. Dies ist nicht die Vergangenheit... dies ist die Zukunft.

Darum kehrt er zurück, um für diese Zukunft zu kämpfen.

Sein Blick fällt auf die Schatulle. Der Inhalt, ein DIMENSIONSTOR. Darum wollten sie ES, um alles negativ zu verändern. Es ist Zeit zu handeln.

Es gibt Hoffnung!

Er öffnet die Schatulle.


Ende

05.03.2020



Ich hoffe sie hat Euch gefallen.
Jetzt wo ich den wöchentlichen Rhythmus gefunden habe, werde ich meine Woche um eine weitere Kategorie verlängern, doch dazu lasst Euch überraschen. 
Für heute wünsche ich Euch einen schönen Abend und ein angenehmes Wochenende.

Euer
Olli

Freitag, 28. Februar 2020

Story Friday 09

Seid gegrüßt,

für heute war eine Geschichte für einen lieben Freund vorgesehen.
Nur leider geht es ihm derzeitig nicht gut und er erholt sich, daher verschiebe ich seine Geschichte bis es ihm besser geht.

Die heutige Geschichte ist etwas älter und die Worte sind von einer lieben Person, die ich seit so vielen Jahren kenne und schätze.
Danke Dir dafür.

Die 3 Wörter:
SCHNEEFLOCKE
POLARMEER
PIEPS



Ein kleiner Schritt



Langsam öffnen sich die Augen.


Im Angesicht des Zweifels erstarrt der Mut wie Eis im kalten POLARMEER.


Ein Schritt zu weit, er bedeutet Ewigkeit.


Ein Schritt zurück, der Zweifel erdrückt.


Etwas zögernd, noch beobachtend, so unsicher aber doch keine Wahl. Zu Anfang  wohl behütet, der Welt näher gekommen und doch ist die Zeit wie im Flug zerronnen.


Und da ist dieses Wort, dieses Wort, welches beschreibt, was bedrückt und wo zu Anfang noch der Mut stand, sich das Schicksal den Streich der Angst erlaubt.


Und diese Angst, sie ist erlaubt, doch man muss sich ihr stellen.

Langsam, sehr langsam breiten sich die kleinen Flügel aus, der Wind mit den Federn spielt und das kleine Herz pochend in der Brust sich versucht dem zu stellen, versucht den Schritt zu wagen.


Etwas fliegt vorbei, fast schon klein und unscheinbar, sehr leicht und nahezu schwebend, die Aufmerksamkeit ablenkt.


In Schönheit ein Lächeln zaubert, so weit, wie der Schnabel es erlaubt.


Die Flügel, sie greifen danach, verursachen einen Schritt der Unaufmerksamkeit, worauf sich das Gleichgewicht verliert und mit einen lauten PIEPS sich der kleine Körper nach vorne fällt, auf den Bauche landet und zu gleiten beginnt.


Schneller immer schneller, hinab in die Tiefe, hinab zum Trotz der Angst, Angst von der Überraschung besiegt, hinab zu ... Mama und Papa. Direkt vor die Füße.


Den ganzen Gletscher hinab gerutscht, das erste Mal. Die Angst überwunden, die Freude im Herzen. Sich aufrappelt und staunend auf das kleine unscheinbare schaut, es sich wieder zeigt und sich sanft, sehr sanft auf den Schnabel setzt.


Eine Schneeflocke, eine einzelne SCHNEEFLOCKE.


Ein Pinguinherz im Glück.

Ende
29.07.2010




Und hiermit wünsche ich Euch ein schönes Wochenende.
An dieser Stelle noch ein großes GUTE BESSERUNG and Dich Tim.
Werde wieder gesund. :-)

Euer
Olli


Freitag, 21. Februar 2020

Story Friday 08

Seid gegrüßt,

letzte Woche hatte ich aus für mich gegebenen Anlass die 3 Wort Geschichte für die liebe Cecile verschoben. Danke für Deine Geduld.
Zu dieser Geschichte gibt es vorweg noch etwas zu sagen.
Heute habe ich einfach mal ein Lied angemacht, was ich schon länger nicht mehr gehört habe.
In Schleife, versteht sich und mich von der Musik einfach treiben lassen.
Das ist dabei heraus gekommen und ich mag es sehr.
Daher gibt es heute auch noch zusätzlich zu der Musik.

Danke nochmal Cecile, dies ist für Dich und irgendwo auch für Deine bessere Hälfte. :-)

Die 3 Wörter

TRÄNE
SEELE
NICHTS


Träne



Langsam hob sie den Kopf. In der Ferne ging nach und nach die Sonne unter und die letzten Sonnenstrahlen berührten ihre Wange. Sie berührte ihre Wange mit den Fingerspitzen und strich sanft darüber. Eine TRÄNE verließ das Auge und wanderte sanft über die Wange auf eine Fingerspitze und setzte sich darauf.


Sie löste die Hand von ihrer Wange und hielt die Fingerspitze mit der Träne direkt vor ihren Auge. Sie betrachtete ihre Träne.

Die letzten Sonnenstrahlen verliehen der Träne ein fast schon überirdisches Licht, ließen die Träne wie eine kleine Perle aussehen.


Eine Perle mit einer SEELE.


Sie hob die Hand und pustete sanft über den Finger. Die Träne löste sich von den Finger und begann zu fallen. Fast schon sanft, fast schwebend fiel die Träne in die Tiefe. Die Felswand herab, direkt in das Wasser das sich am Felsen brach und zurück schäumte.


Ein letztes Funkeln, dann war die Träne weg. Irgendwo im NICHTS.

Sie senkte wieder den Kopf, schaute auf ihren Finger, der sich mit der Hand wieder auf die Wange legen wollte, aber etwas anderes berührte.

Eine andere Hand. Eine Hand die sanft ihre Wange berührte und darüber strich. Sie hob den Kopf, spürte wie dieser sich sanft an eine Schulter legte und eine Hand vorsichtig durch ihr Haar strich.


Sie fühlte sich geborgen, fühlte sich sicher. Sie schloß die Augen und fühlte den Arm der sich um sie legte, spürte die Träne, die erneut von Auge über die Wange rollte. Sie setzte wieder die Fingerspitze an, doch berührte noch etwas. Eine weitere Fingerspitze.


Die Träne setzte sich auf beide Spitzen.


Sie drückte sich sanfter an die Schulter und schaute auf die Fingerspitzen die sich die Träne teilten. Der Arm drückte sie sanfter an sich.

Beide verharrten eine Zeit lang so, während die Sonne am Horizont verschwand und der Nacht Platz machte.

Die Träne teilte sich und die Fingerspitzen legten sich nebeneinander, die Hände zusammen.


Aus den Anlehnen wurde eine innige Umarmung und ein Gefühl des Halts, 
der Geborgenheit und etwas für das man so leicht keine Worte findet. Etwas besonderes.


Sie lächelte und sie schauten sich tief in die Augen. Sie berührte mit ihren Finger die seine Stirn und er tat es ihr nach. Die geteilte Träne nahm ihren Platz ein und schien in der Dunkelheit zu glänzen.


Vorsichtig berührte ihre Stirn die seine und fügte die Träne innig wieder zusammen. Beide schlossen die Augen und die Träne löste sich und fiel in die Tiefe des Meeres am Klippenrand, wissen das sie etwas zusammen gefügt hatte.


Etwas für das es keine Worte gab.


Ende
21.02.2020







Ich wünsche Euch ein schönes
Wochenende.

Euer
Olli

Rückkehr nach Wiesbaden Tag 7

Seid gegrüßt,

whoa, whoa, ich dachte ich hätte meinen letzten Wiesbaden bereits gepostet, doch das war nicht der Fall. Da kann man mal sehen wie verpeilt ich war. Sorry.
Daher hole ich das jetzt nach, bevor es nachher noch zum Story Friday geht.

Der 7 und letzte Tag fühlte sich etwas seltsam an.
Da ich mir absolut nicht sicher bin, ob ich je zurück kehre, habe ich mich innerlich von Wiesbaden und der schönen Zeit, welche ich dort hatte, verabschiedet.
Das Leben geht weiter.


Diesen Platz habe ich sehr geliebt. Es war schön da Abends zu sitzen, zu tippen und nachzudenken.


Irgendwie hatte mein Laptop via Webcam einen Shot von mir gemacht, was mir erst auffiel als ich meine Galerie durch gegangen bin. Tststs.


Das Seltsamste in der Woche, war definitiv der Wasserkran, bei dem ich immer noch nicht weiß ob es eine Wasserrutsche für Kleintiere oder tatsächlich eine Wasserkran ist. *Augen verdreht*


Ein Panoramafoto (drauf klicken) aus meinen Fenster. Ich mag den Hinterhof, er war angenehm still.


Joa, dieses Bild hat mich jeden Morgen im Treppenhaus begrüßt.


Wiesbaden Bahnhof zum letzten Mal. Schönes Gebäude. 


Und nochmal an den metallenen Koffern vorbei, das Erste was ich damals bei meinen ersten Besuch gesehen habe.


Zu guter Letzt noch eine kleine Spielerei vom Bahnhof Frankfurt Airport, wo ich umgestiegen bin.

Nun bin ich wieder zuhause und denke an eine schöne Zeit zurück.
Und damit verabschiede ich mich.

Danke Wiesbaden.

Montag, 17. Februar 2020

Rückkehr nach Wiesbaden Tag 6

Seid gegrüßt,

so, von Tag 5 direkt auf heute den 6 Tag gesprungen.
Morgen früh geht es zurück, daher habe ich heute nochmal eine schöne große Runde gedreht und mir wichtige Orte noch einmal besucht.
Einfach mal so, ohne Worte.





Nun sitze ich auf meinen Platz in der Küche des Hostels und lasse meine Gedanken nochmal Revue passieren. Dies ist also mein Abschied von Wiesbaden. mit den Auswandern meiner Freunde entfällt der Grund hierhin zurück zu kommen.
Soviele Jahre wie  mir die Stadt ans Herz gewachsen ist. Ich habe hier so vieles erlebt. 
Ich bin was so etwas anbelangt recht sensibel gestrickt. Aber das ist okay.
Vielleicht komme ich mal eine Woche wieder, aber ich denke nicht. Es würde nicht mehr so wie vorher sein. Letzten Endes bin ich aber dankbar für die schöne Zeit hier.
Danke an meine lieben Freunde.
Einfach danke.

Morgen früh geht es zurück und ich werde morgen meine Wiesbaden Woche hier abschließen. 
Nun wünsche ich Euch eine angenehme Nacht.

Bis Morgen.
Euer
Olli

Rückkehr nach Wiesbaden Tag 5

Seid gegrüßt,

da das Wetter recht wechselhaft war, haben wir einen angenehmen Spiele Nachmittag mit The Elder Scrolls online gemacht und sind vorher noch bei einer ganz tollen Imbissbude etwas essen gegangen. Futterkrippe nennt es sich und ich hatte mir gewünscht, da ich da schonmal vor Jahren gewesen bin, dort nochmal essen zu gehen was wir dann auch getan haben.


Ja, sowas schönes findet man auch mitten in der Stadt im Februar.
So wirklich Winter ist auch hier nicht. 


Meine lieben Freunde wohnen im obersten Stock eines großen Hauses und von dort hat man eine tolle Aussicht auf die Stadt. 


Ich werde diese Aussicht vermissen. Es war schön das nochmal zu sehen.
Danke Ihr Zwei.

Mit diesen kleinen Post verabschiede ich mich von Tag 5 und gehe direkt nach heute den 6 Tag über. Heute mache ich doch einen Doppelpost um wieder in die Linie zu kommen.

Ganz liebe Grüße
Euer
Olli

Sonntag, 16. Februar 2020

Rückkehr nach Wiesbaden Tag 4

Seid gegrüßt,

wegen der Internet Probleme hinke ich jetzt einen Tag hinter her, dabei belasse ich es auch, denn einen Doppelpost möchte ich mit der gleichen Thematik jetzt nicht machen.

Am vierten Tag habe ich Wiesbaden in aller Ruhe genossen und bin viel spazieren und lesen gegangen. Ich habe alte Geschäfte besucht, schöne Innenstadt übrigens, und das ein oder andere ergattert. Das zeige ich Euch am letzten Tag.


Wie gesagt, die Innenstadt ist sehr schön und ich habe weiterhin meine Runde gedreht.
Fühlt sich alles seltsam an, da ich nicht weiß ob ich hierhin zurück kommen werde,
wenn meine Freunde ausgewandert sind.


Ach ja. Ich wurde angeschrieben, ob denn irgendwas mit mir wäre, Nunja, weil ich schon länger kein Foto von mir gezeigt habe. Ist das so?
Die letzten waren von Ende November in Wien, Comic Con, ihr wisst schon. 
Nunja, liebe Vanessa, hier hast Du ein aktuelles Foto und ja, der alte Look. 
Dein Vater hat die Wette gewonnen. :-D


Danke auch an Cecile für Ihr Verständnis und die liebe Nachricht, das ich die Story verschoben habe. 

So und nun bin ich müde.
Mein Bett wartet.

Gute Nacht meine Lieben.
Bis morgen.

Euer
Olli

Samstag, 15. Februar 2020

Story Friday 07

Seid gegrüßt,

mit einen Tag Verspätung nun der neue Story Friday.
Ursprünglich war noch eine Geschichte für Cecile angesetzt, die ich nun auf kommenden Freitag verschiebe, bitte verzeih, meine Gute.
Heute Vormittag hatte ich einen Chat mit der lieben Simone über den Valentinstag und wie ich mich fühle, aufgrund meiner Vergangenheit.
Nun, in diesen Jahr nehme ich Abschied von einen Teil meiner Vergangenheit und Simone bat mich diesen Valentinstag jenen Abschied zu widmen.
Mich völlig frei zu schreiben, was ich denke, was ich fühle und bevor ich das tat, nahm sie mir 3 Wörter ab, welche damit zusammen hängen, die ich nun verwendet habe.
Ungewöhnlich, aber ich danke Dir, liebe Simone.

Hier meine 3 Wörter

KAKAO
FENSTERBANK
PAPIERVOGEL

Du



Ich öffne meine Augen und sehe auf Dein Kissen. Meine Hand gleitet darüber und spürt noch Deine Wärme. Ich lächel und kuschel mich rein, rieche Dich, rieche unsere traute Zweisamkeit.

Später erhebe ich mich, denn schließlich ist der Tag noch lang und gehe ins Badezimmer. Ich putze mir die Zähne und sehe mit einen Schmunzeln, wir haben die gleiche Zahnpasta. Nur die Creme, die stammt von Anderen, die Creme die durch den Tag begleitet. Ich steige in die Dusche und das warme Wasser strömt auf mich herab und ich denke daran wie wir zu zweit hier standen und uns zuletzt innig beim Duschen gehalten haben. Wie wir uns liebevoll hielten und uns nicht mehr trennen wollten, wäre da nicht die Arbeit, denn alles Schöne hat ein Ende.

Nachdem ich mich abgetrocknet habe, streiche ich sanft über Dein Handtuch und hauche einen kleinen Kuss auf, was Du immer so magst. Ich gehe in die Küche und nehme einfach mal Deine Tasse für meinen KAKAO, denn schließlich hast Du meine Tasse auch schon so oft genommen. Aber das ist okay.

Während ich frühstücke, sehe ich auf Deinen Stuhl. Ohne das lila Kissen geht ja gar nichts, denn der Stuhl ist Dir immer zu hart. Deshalb hast Du mein Lieblingskissen genommen, denn  es erinnert Dich immer an mich und Du kannst mich, zugegeben liebevoll, ärgern.

Nach den Frühstück setze ich mich aufs Sofa und mache den Fernseher an, denn ich habe noch Zeit. Ich ziehe mir unsere gemeinsame Decke rüber und denke gern daran wie wir uns immer zusammen kuscheln und uns zärtlich küssen. Ja, aber auch an die liebevollen Zwicker wenn ich Dich kitzel, denn ich liege ja immer hinter Dir. Dein Kopf an meiner Brust, meine Hand auf Deinen Bauch und die zweite Hand in Deiner Hand.

Egal was läuft, wir gucken alles, denn wir haben uns und wir stehen alles gemeinsam durch, auch das schlimmste Programm, denn zusammen sind wir stark.

Ich sehe zum Fenster und sehe die FENSTERBANK. Da sitzt Du immer gerne, wenn Du traurig bist, wenn mal wieder etwas schief läuft. Ich stelle mich dazu und Du drückst Dich an mich, weißt durch mich fällst Du nicht.

Deine Tränen gleiten immer auf meinen Finger und sanft tupfe ich sie in ein Taschentuch, was ich dann zu einen Vogel falte, einen Vogel der Tränen . Und wenn ich ihn dann fliegen lasse, dann fliegt Dein Kummer davon und Du lächelst wieder.

Nach einiger Zeit erhebe ich mich und ziehe mir den Mantel an. Als ich in meine Schuhe treten will, stolper ich über Deine. Ich stelle sie wieder gerade, denn es ist unsere gemeinsame Garderobe und Du legst sehr großen Wert auf Ordnung. Wie Du mich immer zwickst wenn die Schuhe nicht grade stehen. Und ich hasse das. Ich mache meinen Mantel zu und öffne die Tür. Als ich heraustrete drehe ich mich nochmal um. Alles aufgeräumt, genauso wie Du das immer möchtest.

Nun muss ich gehen, keine Zeit mehr zu stehen.

Und während ich gehe, frage ich mich, wer tupft meine Tränen und lässt den PAPIERVOGEL fliegen. Ich weiß es nicht und ich denke nicht darüber nach, denn ich möchte nicht zu spät kommen ... zu Deiner Beerdigung.

15.02.2020



Bis nächsten Freitag.
Dann für Dich, liebe Cecile.

Euer
Olli

Jahresabschluß 2025

 Meine lieben Leserinnen, meine lieben Leser, ich möchte mich bei Euch für die jahrelange Treue bedanken. Auch wenn es hier hin und wieder s...